MaidSafe | Coin/Project Review

MaidSafe | Coin/Project Review

Was ist MaidSafe?

MaidSafe hat einen virtuellen und dezentralisierten Datenspeicher erschaffen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Cloud-Servern gibt es hierbei keine zentrale Servereinheit. Einzelne Dokumente oder Datensätze können in das sogenannte „Safe-Network“ hochgeladen werden. Die Speicherung der Daten erfolgt dabei in einem Peer-to-Peer System.

 

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Und das funktioniert wie folgt: Nutzer der Plattform stellen Ressourcen in Form von CPU-Leistung zur Verfügung. Im Gegenzug erhalten sie Safecoins. Diese Safecoins sind auf Exchange-Plattformen handelbar und stellen somit den Gegenwert zu der erbrachten CPU-Leistung dar. MaidSafe folgt damit dem neuen (und wohlgemerkt) umweltfreundlicheren Proof of Resource Konzept.

Ein weiterer Aspekt zur Datensicherheit: Während dem Upload eines Dokumentes wird dieses verschlüsselt und mit einem Passwort versehen. Nur der Uploader selbst erhält dieses Passwort. Bei der Implementierung in die Blockchain wird der Datensatz in einzelne Fragmente zerlegt und auf unterschiedlichen Partitionen abgespeichert. Zusätzlich findet eine Vervielfältigung der Daten statt. Dies soll den Datenverlust durch das Ausschalten einer der Partitionen verhindern.

MaidSafe löst damit das Problem des Datenrisikos. Viele Storage-Cloud Unternehmen sind in den vergangenen Jahren aufgrund von Datenhandel und Sicherheitslücken negativ aufgefallen. Durch die Fragmentierung, Verschlüsselung und Dezentralisierung der Daten ist der Nutzer selbst für die Sicherheit der Daten zuständig. Dabei wird das Risiko auf das Passwort beschränkt, welches der Nutzer selbst wählt.

Was hebt MaidSafe von der Konkurrenz ab?

Neben MaidSafe stellen auch Unternehmen, wie Sia oder Storj ähnliche Konzepte zwecks Speicherung von Daten zur Verfügung. MaidSafe hebt sich hier über verschiedene Anwendungen/Applikationen von den Mitbewerbern ab. Hierzu wurde eine extra Software zur Verfügung gestellt. Diese ist derzeit noch in der Testphase und nennt sich „Test 19“. Zur Verfügung stehen bisher ein Mail-Service, ein Browser, sowie der Webhosting Manager.

Ebenfalls innovativ ist die Anwendung, mit welcher CPU-Leistung ins das Netz gebracht wird. Der Nutzer kann hier frei entscheiden, wie viel Kapazität er für das System freigeben möchte. Zusätzlich ist das „Mining“ mit nahezu jedem Gerät möglich. Dies macht es der großen Menge an Lightnodes möglich Resourcen bereit zu stellen. Bei bisherigen Systemen, wie dem Proof of Work, sind mittlerweile immense CPU-Leistungen nötig um einen Mining-Beitrag zu leisten.

Wer steckt hinter dem Projekt?

Das aus Schottland stammende Team setzt auf Diversity und verfolgt das oberste Ziel: „… security and privacy for everyone“. Die einzelnen Teammitglieder werden auf der Homepage lediglich über ein Bild vorgestellt. Eine individuelle Auseinandersetzung mit den einzelnen Personen ist daher – im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen – nur nach einer genaueren Recherche nicht möglich. An dieser Stelle werde ich lediglich kurz den Gründer von MaidSafe vorstellen. David Irvine, der CEO von MaidSafe blickt auf 23 Jahre IT-Erfahrung und Entrepreneurship zurück. Hauptsächlich befasste er sich mit der Entwicklung von Servertechnologie und Implementierungsmöglichkeiten. Dabei leitete er laut seinem LinkedIn Profil auch eigenständig Unternehmen.

 

In dem eingebauten Developer Blog (https://blog.maidsafe.net) stellen die Entwickler jegliche Informationen und Updates zeitnah zur Verfügung, sodass der aktuelle Entwicklungsfortschritt begleitet werden kann. Für Fragen ist das Team auf Slack, Reddit, Telegram und Co. erreichbar. Ebenfalls erwähnenswert: Über  YouTube werden regelmäßig interessante Vorträge hochgeladen. Hier wird ersichtlich, auf welchen Meetups das Unternehmen unterwegs ist.

Hier eine Kostprobe:

Community-Support

Die Community hinter MaidSafe ist mittlerweile sehr groß, da die bisherigen Releases vielversprechende Funktionen hervorbrachten. Der Alpha 2 Release wird derzeit auf den 21. September spekuliert. Hier möchte MaidSafe einen neuen access mechanism einbauen, welcher einer der finalen Schritte in Richtung absoluter Privatsphäre des Nutzers ist. Damit stellt sich MaidSafe einer seiner größten Aufgaben und Herausforderungen. Sollte die Kommunikation um das Produkt, so wie die Benutzerfreundlichkeit erhalten bleiben ist ein starker Kursanstieg möglich. Weitere Informationen erhaltet ihr im MaidSafe Blog (https://blog.maidsafe.net).

Roadmap

Persönliche Einschätzung

MaidSafe hat unserer Meinung nach ein hohes Potential. Das bestehende Produkt (wohlgemerkt in der Alpha) funktioniert einwandfrei und wird bereits genutzt. MaidSafe legt im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen einen hohen Wert auf die Benutzerfreundlichkeit. So ist die bisherige Alpha auch in Form von Applikationen für Android und iOS nutzbar. Der Fortschritt der Entwicklung weiterer Anwendungsmöglichkeiten und Implementierungen ist transparent auf dem Blog einsehbar. Hier solltet Ihr unbedingt mal einen Blick reinwerfen und euch mit den verschiedenen Projekten näher auseinandersetzen.

 

Hier sind einige weiterführende Links, um euch selber ein Bild zu machen:

https://twitter.com/maidsafe?lang=de

https://www.reddit.com/r/maidsafe/

https://bitcointalk.org/index.php?topic=579797.new

https://safenetforum.org/c/development/updates

https://steemit.com/cypto-news/@desmonid/maidsafe-is-about-to-revolutionize-the-internet-and-you-can-too

 

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